Film- und Podiumsdiskussion
MILITANTROPOS fängt die Bedingungen des Menschseins ein, die sich unter den zersplitterten Realitäten der russischen Invasion in der Ukraine entwickelt haben. Wie ein Kaleidoskop fügt der Film den vom Krieg veränderten Alltag zusammen und erzählt von jenen, die fliehen, die alles verlieren, und von jenen, die bleiben, um Widerstand zu leisten und zu kämpfen – und spürt dabei sowohl dem Überlebensinstinkt als auch dem Bedürfnis nach Nähe nach.
Film & Gespräch am 3. März um 19:30 Uhr im Cine Center Wien mit Josef Mühlbauer (Friedensforscher / Uni Graz) in Kooperation mit dem International Institute for Peace (IIP) und der Caritas Auslandshilfe. Auf dem Podium sitzen Johannes Swoboda (Präsident des IIP) und Eva-Maria Czermak (Caritas) und in der Rolle der Moderation Josef Mühlbauer. Es geht in aller erste Linie im Gespräch darum den Film und seine Botschaft zu besprechen. Es geht also darum die Perspektive der Betroffenen und der Geschädigten einzunehmen. Der Friedensforscher Josef Mühlbauer betont die Wichtigkeit von Bertolt Brechts Ethik und diese ernst zu nehmen, um somit im Sinne der Opfer und nicht im Sinne der Moral (einseitig pazifistische oder einseitig militaristische Perspektiven) zu handeln.