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Dienstag, 03.03.2026

EU-Initiative für Friedens- und Konfliktforschung

Friedensforscher Maximilian Lakitsch

Friedensforscher Maximilian Lakitsch

Angesichts der aktuellen geopolitischen Veränderungen und der wachsenden Herausforderungen, vor denen die Europäische Union und Österreich stehen, gewinnt die Frage nach nachhaltigen Antworten auf Konflikte zunehmend an Bedeutung. Die österreichische Bildungsministerin Eva‑Maria Holzleitner schlug daher vor, die Friedens- und Konfliktforschung gezielt zu stärken – um politische Entscheidungsträger*innen mit fundierten Erkenntnissen zu unterstützen und Europa zu befähigen, proaktiver auf seinen komplexen geopolitischen Kontext zu reagieren.

Wie Friedensforschung Europas Zukunft mitgestalten kann!

Angesichts der aktuellen geopolitischen Veränderungen und der wachsenden Herausforderungen, vor denen die Europäische Union und Österreich stehen, gewinnt die Frage nach nachhaltigen Antworten auf Konflikte zunehmend an Bedeutung. Die österreichische Bildungsministerin Eva‑Maria Holzleitner schlug daher vor, die Friedens- und Konfliktforschung gezielt zu stärken – um politische Entscheidungsträger*innen mit fundierten Erkenntnissen zu unterstützen und Europa zu befähigen, proaktiver auf seinen komplexen geopolitischen Kontext zu reagieren. In diesem Rahmen wurde Adham Hamed vom Austrian Centre for Peace (ACP) und Dr. Maximilian Lakitsch (Universität Graz) eingeladen, die österreichische Forschungsgemeinschaft zu vertreten. Dr. Lakitsch hatte zudem die Ehre, die neue EU-Friedensforschungsinitiative vorzustellen, die er für das Bundesministerium für Frauen, Wissenschaft und Forschung koordinieren soll.

Warum diese Initiative wichtig ist?

Die Initiative zielt darauf ab, die Relevanz von Friedensforschung und verwandten wissenschaftlichen Bereichen im kommenden Rahmenprogramm Horizon Europe deutlicher hervorzuheben. Sie soll als notwendiger Gegenpol zum wachsenden Einfluss des militärisch-industriellen Komplexes dienen, der zunehmend Forschungsprioritäten mitbestimmt.

Friedensforschung schafft Raum für Perspektiven, die in europäischen Debatten oft zu kurz kommen: Prävention statt Eskalation, Dialog statt Gewalt, langfristige Stabilität statt kurzfristiger geopolitischer Gewinne.

Die Einladung unterstreicht auch die Rolle, die Universitäten in diesem Prozess spielen. Sowohl die Universität Graz als auch die REWI Uni Graz unterstützen aktiv den Austausch zwischen Forschung, Politik und Gesellschaft – ein Austausch, der gerade jetzt wichtiger ist denn je. 

 

Report von Josef Mühlbauer (Friedensforscher der Universität Graz)

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